Veröffentlicht: 15. Juni 2011 in Domains & DNS.

 

 

ICANN startet öffentlichen Konsultationsprozess und möchte Antragsteller für neue Domainendungen aus Entwicklungsländern unterstützen

 

 

Der Zweite Meilenstein-Bericht, den ICANN am 11. Juni 2011 veröffentlicht hat, geht der Frage nach, wie Bewerber aus Entwicklungsländern dabei unterstützen werden können, stärker am neuen generischen Top-Level-Domain (New gTLD) Programm teilzunehmen.

Der Bericht wurde von der „Joint Applicant Support Working Group“ (kurz: JAS WG) erarbeitet, einer Initiative, die im April 2010 als Reaktion auf eine Resolution des ICANN Vorstands ins Leben gerufen wurde, der die Internetgemeinschaft in Nairobi dazu aufrief  „… einen nachhaltigen Ansatz zu entwickeln, wie man Unterstützung für Bewerber anbieten kann, die diese bei der Bewerbung um und dem Betrieb von neuen gTLDs benötigen.“

Zu den Gruppen, die Unterstützung erhalten könnten, gehören z.B. bisher wenig im Netz repräsentierte Kultur-, Sprach- und Volksgruppen, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen und andere Institutionen, die einen echten sozialen Mehrwert versprechen. Ausgeschlossen von der Förderung sind z.B. staatliche Institutionen und Marken.

Bis zum 29. Juli 2011 kann jeder Interessierte den Bericht im öffentlichen Forum durch eigene Vorschläge und Kommentare ergänzen. Wenn der Konsultationsprozess abgeschlossen ist, entscheidet ICANN über die konkreten Elemente des Unterstützungsprogramms und wird die Details veröffentlichen.

Hier geht es zum öffentlichen Forum (Englisch):

http://www.icann.org/en/public-comment/public-comment-201107-en.htm#second-milestone-report

Denn, wie ICANN schreibt: „Wir alle profitieren von dieser Initiative. Das Internet gehört allen und alle haben die Verantwortung nach effektiven Wegen zu suchen um die ‚Digitale Kluft‘ zu reduzieren…“.

 

Weitere Informationen (Englisch):

http://www.icann.org/en/announcements/announcement-2-10jun11-en.htm

 

 

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