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Warum die Welt die Domain .hiv braucht

Exklusives Interview mit der Koordinatorin der Initiative dotHIV, Carolin Silbernagl, über den Ursprung der Initiative, Anwendungsbeispiele für .hiv und Unterstützungsmöglichkeiten für eine erfolgreiche Bewerbung.

Ideen, Zielgruppen und Umfeld

1. Wer steckt hinter .hiv und wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine Initiative zur Einführung einer neuen gTLD .hiv ins Leben zu rufen?

Hinter der Initiative dotHIV der geplanten social cause Top Level Domain .hiv steht ein operatives Team von 9 Personen. Tobias Mölder ist unser einziger Vollzeitmitarbeiter, alle anderen schaffen sich den Freiraum für dotHIV neben ihren ‚Hauptberufen’.

Das Kernteam arbeitet eigentlich bei der Hamburger Kreativagentur kempertrautmann. Aus einer pro bono-Kampagne zum Thema HIV für die Michael Stich Stiftung ist auch die Idee entstanden: das Kreativteam um Philipp Kafkoulas und Stephan Förster stand 2010 vor der Aufgabe, Aufmerksamkeit für das Thema zu erzeugen und kam zu dem Schluss, dass das auf klassischen Kommunikationswegen kaum mehr möglich ist.
Und so entstand abends beim Bier, ohne dass irgendjemand von uns je von ICANN und dem nTLD-Programm gehört hat, die Idee für .hiv. Dass die Realisierung einer non profit TLD für den Kampf gegen HIV und AIDS gerade jetzt möglich ist, kann man dann entweder als glücklichen Zufall oder als Wink des Schicksals verstehen.

Das Team hat sich Stück für Stück um wichtige Kompetenzen erweitert, ich selbst komme aus dem Nonprofit-Bereich, arbeite seit 6 Jahren im Stiftungswesen und habe seit Beginn des Jahres die Koordination der Initiative übernommen.

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Donnerstag, 13. Oktober 2011

Bericht von der ICANN Podiumsdiskussion in Berlin: „Neue gTLD“

Im kommenden Jahr wird sich das Domainnamen-System (DNS) im Internet einen entscheidenden Schritt weiter entwickeln: Neben den bekannten Top-Level-Domains (TDL) wie .de, .com, .net und .org werden neue Adressendungen möglich. Ab Januar können Unternehmen, Organisationen oder Regionen sich für eine eigene Domain bewerben. Denkbar sind z.B. .berlin, .bayern oder .microsoft. Für die Einführung der neuen Domains ist die unabhängige Organisation ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) zuständig, die sich auch um die allgemeine Verwaltung und Kontrolle der Top-Level-Domains kümmert. ICANN-CEO Rod Beckstrom, reist nun im September durch Europa, um über die Bedeutung der neuen Domains – vor allem für Unternehmen, Marken und Regionen – zu sprechen. Am 22. September lud er zu einer Podiumsdiskussion in Berlin. Mit auf dem Podium: Jamie Hedlund, Vice President of Government Affairs, ICANN und Oliver J. Süme, Deputy Chairman, eco. (weiterlesen …)

Donnerstag, 22. September 2011

Neue Domainendungen – ICANN Fact Sheet „New gTLD“ auf Deutsch

Wir hatten bereits im Juni berichtet, dass ICANN die Einführung neuer Domainendungen, der  sog. „New gTLD“, beschlossen hat.

Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern und einen ersten Überblick über die wichtigsten Punkte des neuen Programms zu geben, haben wir das offizielle „New gTLD Fact Sheet“ von ICANN für Sie auf Deutsch übersetzt. (weiterlesen …)

Mittwoch, 31. August 2011

ICANN Beschluss: neue Domainendungen werden eingeführt

Zukünftig kann fast jeder Begriff oder Firmen/Markenname als Domainendung genutzt werden, der Nutzung von neuen Domains wie .berlin .shop oder .FIRMENNAME (weiterlesen …)

Dienstag, 21. Juni 2011

ICANN Teilnahme von Entwicklungsländern am Programm neuer Domainendungen unterstützen

ICANN startet öffentlichen Konsultationsprozess und möchte Antragsteller für neue Domainendungen aus Entwicklungsländern unterstützen (weiterlesen …)

Mittwoch, 15. Juni 2011

39. ICANN-Meeting – Start für die neuen Domainendungen erneut unsicher

Beim 39. ICANN-Meeting, das vom 05. bis 10. Dezember 2010 in Kolumbien stattfand hatten internationale Domainexperten nicht mit Änderungen oder Einwänden gegen die Endfassung der Bewerberegeln für neue Domainendungen gerechnet. Die Entscheidung zu Registry und Registrar Beteiligungen und ein straffer Zeitplan war von ICANN bereits vor dem Meeting veröffentlicht. (weiterlesen …)

Sonntag, 12. Dezember 2010